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sub: og-page_tit: Ökologie og-page_des: Erst durch das Zusammenspiel von Ökologie und Gestaltung entstehen nachhaltige Orte für die Zukunft. Der Freiraum von heute muss für eine bessere Welt von morgen konzipiert sein, in der Mensch und Natur verträglich zusammenleben. og-page_kwd: Landschaftsarchitektur, Themen, Ökologie og-page_url: https://www.hager-ag.ch/de/topics/oekologie/ [open] og-page_img: https://www.hager-ag.ch/db_data/top/oekologie/image_web.jpg [open]

Ökologie

Zum Fundament jeder planerischer Tätigkeit gehört es, die Belange der Natur miteinzubeziehen. Wichtige Parameter einer ökologisch ausgerichteten Lebenswelt sind Vielfalt und Vernetzung.
Durch den ausgewogenen Umgang mit Boden, Wasser und Klima schaffen wir mit unseren Projekten intakte Ökosysteme und damit eine nachhaltige Lebensgrundlage für Flora und Fauna. Durch die Vernetzung der Freiräume mit ihrem Umfeld entstehen grossräumige Freiraumsysteme, die ein hohes Mass an ökologischen und gesellschaftlichen Potenzialen freisetzen. Neben einer ressourcenschonenden Vorgehensweise beim Bau ist es unser Anliegen, eine möglichst hohe Nutzungs- und Artenvielfalt zu generieren. Umso höher die Biodiversität, desto dynamischer kann ein Ort auf künftige Veränderungen reagieren und damit tragfähig für zukünftige Generationen sein.
Freiräume spielen bei der hitzeangepassten Siedlungsentwicklung eine grosse Rolle. Für die Agglomeration Obersee mit 17 Gemeinden aus 3 Kantonen entwickelten wir gemeinsame Grundlagen, Handlungsvorschläge und Massnahmen im Freiraum zugunsten eines gemässigten Siedlungsklimas.
Wo Vorder- und Hinterrhein zusammenfliessen, ergänzt die zweite Hinterrheinbrücke in einem einmaligen Landschaftsraum die denkmalgeschützte Fachwerkbrücke als zweite Spur der Rhätischen Bahn. Mit einer radikalen und doch subtilen landschaftlichen Einpassung wird das Brückenensemble herausgestrichen.
Die denkmalgeschützte Gartenanlage wurde in Etappen saniert und den neuen Bedürfnissen angepasst. Wo weder viel Platz, noch viel Spielraum bestand, waren kreative Lösungen gefragt um die Biodiversität auf dem Areal zu fördern.
Auf den ehemaligen Gleisanlagen entwickelt sich ein neuer Stadtpark: Der Hain aus Blütenbäumen umschliesst die zentrale, offene Wiesenlichtung und integriert ein Sonnendeck mit Café und vielfältige Nutzungen wie Spielplätze oder Mietergärten.
Die Lehmgrube diente als Deponie und wurde später unter Naturschutz gestellt. Das Oberflächenwasser darf nicht versickern. Mit grossen Wasserbecken wurden vielfältige Lebensräume geschaffen, die der Künstlichkeit des Ortes angemessen, artifiziell gestaltet sind.

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