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sub: og-page_tit: Parkanlagen und Promenaden og-page_des: Das Entwerfen eines Parks ist die Königsdisziplin der Landschaftsarchitektur. Je mehr die Verdichtung der Stadt fortschreitet, desto mehr gewinnen Parks an Bedeutung. Vielfältig nutzbare Parks können die Lebensqualität der Stadt wesentlich verbessern. og-page_kwd: Landschaftsarchitektur, Projekte, Parkanlagen und Promenaden og-page_url: https://www.hager-ag.ch/de/projects/parkanlagen/ [open] og-page_img: https://www.hager-ag.ch/db_data/typ/parkanlagen/image_web.jpg [open]

Parkanlagen und Promenaden

Die robusten und einfachen Gestaltungselemente unserer Entwürfe, die »Raumgerüste«, schaffen die Grundlage für flexible Nutzungsmöglichkeiten. Damit kann der Park dynamisch auf Veränderungen reagieren und einen nachhaltigen Beitrag zur Stadtlandschaft leisten.
Wer einmal an einem Sommertag in einem Park unterwegs war, weiss wie vielschichtig die Nutzungsansprüche sind. Zusätzlich müssen die ökologischen, städtebaulichen und gestalterischen Anforderungen berücksichtigt werden. Unsere Parkkonzepte ermöglichen vielfältige Nutzungen, die im gesellschaftlichen Diskurs ständig neu verhandelt und an aktuelle Bedürfnisse angepasst werden können. Heute ist die Vielseitigkeit, mit der ein Park bespielt werden kann, ein wichtiger Gradmesser einer selbstbewussten Stadt. In Zeiten globaler Migration und ökologischer Krise gehört das Gemeinschaftserlebnis im Park zu den Grundlagen einer lebendigen Gesellschaft.
Ein durchgängiger Baumrahmen mit einheimischen Bäumen fasst den künftigen Quartierspark. Zu den bestehenden und neuen Wohnlagen hin ist dieser locker und durchlässig und lässt immer wieder Ein- und Ausblicke zu. Zur Thurgauerstrasse hin öffnet sich der Baumrahmen konsequent und gibt einen grosszügigen, einladenden Eingangsbereich Raum, der den Auftritt des Parks an der Stadtmagistrale der Thurgauerstrasse verankert.
Mit einem Autobahntunnel in Richtung Kriens soll die Innenstadt Luzerns künftig vom Verkehr entlastet werden. Statt einer reinen Infrastrukuranlage wird die neue Grosshofbrücke am Südportal bei Kriens zu einem Gebäude mit Autobahn und einem Park mit Pilatusblick auf dem Dach.
Der Park am Seebogen zeichnet sich durch seine positive Haltung zur neuen Hochbahn in der Seestadt Aspern aus. Sie bildet das räumliche Rückgrat aus, welches als urbane Nutzungsmeile alle Parkteile miteinander verbindet. Ein Baumrahmen mit alternierenden Reihen fasst einen offenen Lichtungsraum. Von einem zentral gesetzten Parkbalkon aus, kann man den Blick bis zum nahen See schweifen lassen.

Promenade II, St. Peter-Ording

Der Urlaubs- und Erholungsort St. Peter-Ording erhält eine erweiterte Natur- und Kulturpromenade. Das Freiflächenkonzept entstand in enger Bindung zum Neubau des Familienhauses und nimmt die Einflüsse der Natur in Form und Farben auf.
Mit dem Sommerblumen- und Staudengarten wurde einer der Sondergärten in dem über 88 ha großen Treptower Park auf Basis des Parkpflegewerkes zeitgemäß weiterentwickelt, erweitert und teilweise neu konzipiert. Ein besonderes Augenmerk wurde dabei auf eine nachhaltig attraktive Pflanzenauswahl und denkmalgerechte Sanierung von Bauelementen gelegt.
Der Park am südlichen Elbe-Arm verdankt seine fünfstrahlige Form der ehemals von Bastionen umfassten Schlossinsel. Baumpflanzungen akzentuieren die Sicht auf das Schlossfragment, das mit dem Wasser visuell wieder in Bezug tritt. Als IBA-Projekt wurde dem Park die IBA-Exzellenz anerkannt.
Geschwungene Terrassen überwinden den markanten Höhenunterschied zwischen dem Rhein und dem Novartis Campus. Die aus der Strömung entwickelte Formensprache der Mauern und Wege schafft eine Uferpromenade der besonderen Art.
Ein lockerer „Baumschleier“ verankert den Rudolf-Bednar-Park im neuen Stadtquartier. Unter seinem Dach befinden sich verschiedene Angebote von der aktiven Skateranlage bis zum ruhigen Quartiergarten. Orange Stelen mit Spielgeräten erinnern an die ehemalige schilfbestandene Donau-Aue.
Die dem Entwurf zugrunde liegende Strategie nimmt den Umbruchprozess des Planungsgebietes auf. Das Rückgrat bildet ein 5 bis 10 Meter breites Band, das über einen roten Betonbelag als Fuss- und Radweg erlebbar und begehbar wird und das mit einer markanten Fussgängerbrücke ein neues Zeichen im Industriequartier setzt.

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