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sub: og-page_tit: Gärten, Wohn- und Lebensräume og-page_des: Der Sehnsucht nach unverfälschter Natur kann im Garten auf kleinstem Raum entsprochen werden. Gerade in Zeiten fortschreitender Klimaveränderung gewinnt der Garten als Projektionsfläche von Sehnsüchten immer mehr an Bedeutung. og-page_kwd: Landschaftsarchitektur, Projekte, Gärten, Wohn- und Lebensräume og-page_url: https://www.hager-ag.ch/de/projects/gartenwohnen/ [open] og-page_img: https://www.hager-ag.ch/db_data/typ/gartenwohnen/image_web.jpg [open]

Gärten, Wohn- und Lebensräume

Im Mittelpunkt unserer natürlichen Lebensräume steht die Pflanze. So wie die Bebauung das Bedürfnis nach Schutz befriedigt, erfüllen die Pflanzen das Verlangen nach einem unverfälschten Natur-Erlebnis.
Auf die Natur werden Bedürfnisse projiziert, die der Stadtraum nicht mehr einlösen kann. Im Mittelpunkt dieser Sehnsucht stehen die Pflanzen, mit deren Hilfe auf künstliche Weise natürliche Lebensräume geschaffen werden können. Der Garten hat das Potenzial, diese Bedürfnisse in komprimierter Form anzusprechen. Im Kontrast zum bebauten Raum ergänzen Pflanzen die städtischen Lebensräume mit eigenständigen natürlichen Qualitäten, die im Garten eine unmittelbare Wirkung entfalten. Unser Büro arbeitet mit diesem Gegensatz und entwickelt mit bewusst »grünen« Gartenkonzepten wertvolle Erlebnisräume für die Menschen.

Asternplatz, Berlin

Nach umfassenden Sanierungs- und Ausbauarbeiten der Wohnanlagen am Asternplatz haben wir die Vorgartenbereiche und die beiden großzügigen Innenhöfe zu zeitgemäßen und attraktiven Freiräumen entwickelt.
Mitten im belebten Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg wurde eine Oase des gemeinschaftlichen Wohnens realisiert. Eine großzügige, intensiv bepflanzte Dachfläche nimmt diesen Gedanken auf und erkundet die landschaftsarchitektonischen Potenziale dieser Wohnform.
Auf dem Areal der ehemaligen Papierfabrik entstanden hochwertige Wohnungen direkt am See. Grossflächige, gartenhafte Stauden- und Gräserpflanzungen nehmen den Bezug zum See auf, bieten Privatheit und lassen trotzdem die Seesicht frei.
Aus den Potenzialen der Zuger Landschaft haben wir mit einfachen Freiraumtypen einen adressbildenden Aussenraum für das neue Areal entwickelt. Innerhalb der bewegten Topografie entstehen Freiräume zum Spielen für Kinder und zum Ausruhen für Erwachsene.
Die ehemalige Industrieanlage hat einen grossartigen Naturpark mit Weihern hinterlassen. An der eingestreuten neuen Wohnbebauung haben wir drei Aussenräume realisiert, indem wir den Bestand mit Blumenwiesen und Bäumen sowie mit Spiel- und Aufenthaltsbereichen ergänzen.

Privatgarten M., Herrliberg

Im Zentrum liegt der Pool mit seitlichen Sitz- und Grillplätzen bei einem Seerosenbecken. In den Rasen setzen wir einen hoch aufgeasteten Tulpenbaum. Gefasst wird der Garten mit Gräsern und Stauden. Drei niedere Eibenkissen bringen Ruhe in das bunte Treiben.
Im dichtbebauten Schöneberg wird eine Shell-Tankstelle aus den 1950er-Jahren zum privaten Rückzugsort. Bambus umschliesst den Garten, Kiefern und Zierkirschen schützen ihn von oben, Blütenstauden und ein langes Wasserbecken setzen Akzente in allen Jahreszeiten.

Privatgarten Z., Wettingen

Hinter dem Kloster Wettingen, zwischen alten und neuen Mauern, unterhalb der Autobahn, die vom Blätterrauschen und Vogelgezwitscher übertönt wird, eröffnet sich eine ruhige, beschauliche Welt am Wasser der Limmat.
Der prächtige, stark terrassierte Barockgarten wurde in seiner Substanz saniert. Mauern und Wege sowie die gesamte Bepflanzung wurden erneuert. Gemüse und Blumen werden jedes Jahr durch Schulklassen und die Bundesgärtnerei gepflanzt und gepflegt. Der Garten ist öffentlich nicht zugänglich, aber von der Münsterterrasse her gut einsehbar.

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