Kantonsschule Cleric Chur

Mit der Sanierung des Haus Cleric wurde der gesamte Freiraum der Schule und Badeanstalt auf seine Potentiale untersucht. Ein lockerer Hain aus heimischen, lichtdurchlässigen Bäumen fasst die Anlage und bindet sie in den weiteren Landschaftsraum ein. Neben den offenen Eingangsplätzen und den weiten Rasenflächen bilden die zukünftige Treppenanlage und der Schulgarten das Zentrum. Sie sind zugleich Pausenhof und Unterrichtsraum. Der Schulgarten ist in Themengärten aufgegliedert. Rasenwege führen durch die Themen, einige Stieleichen geben wo nötig Schatten. Waldflora und Schattenwiese, Moorbeet und Hochstaudenflur befinden sich im Gebäudeschatten. Wildblumenwiese, Schmetterlingsgarten, Getreide mit Ackerbegleitflora, Färberpflanzen in Gelb, Rot und Blau, Wildblumenrasen und Kies- und Trittrasen liegen an der vollen Sonne. Jeder Standort hat ein spezifisches auf die Bepflanzung abgestimmtes Substrat, z.B. die Wildblumenwiese eine magere, steinige Erdmischung. Auch ist die Bewässerung ist auf die unterschiedlichen Pflanzenstandorte abgestimmt. Das Feuchtbiotope mit Seerosen hat eine Wassertiefe von bis 80 cm. Im Sumpfbiotop wachsen Rohrkolben und Sumpfiris. Im Schulgarten gärtnern die Schüler selber. Im Zentrum liegt ein Aussenlernzimmer.

Bauherr

Hochbauamt Graubünden

Projektdaten

Projektierung 2011-2012
Realisierung 2012
Fläche 5'000 m²

Architektur

Pablo Horvath Architekten, Chur