Suurstoffi Rotkreuz-Langweid

Aus dem Potentialen der Zuger Landschaft einen adressbildenden Aussenraum für das geplante Areal Rotkreuz Langweid abzuleiten hat sich das vorliegende Freiraumkonzept zur Aufgabe gemacht. Die verwendeten Elemente sind Wasser, Topographie und Pflanzen. Sie werden zu einem ornamentalen Muster zusammengeführt, welches sich als Abstraktion der umgebenden Zuger Landschaft begreift.

Das entwickelte „Landschaftsornament“ steht in der Tradition der „Millefleurs-Dekors“ für Wandteppiche aus dem Mittelalter, welche mit üppiger Blumenpracht von duftenden, farbenfrohen Orten und Paradiesgärten sprachen.

Die Grundlage von „Millefleurs“ bildet ein durchgehender Rasenteppich, der alle Räume aneinander bindet. Eine sanfte Topographie, generiert eine abwechslungsreiche Vielfalt an unterschiedlichen Situationen. Grosszügige Graspflanzungen im „Gartenteppich“ aus sanften Mulden und leichten Erhöhungen tragen dazu bei eine eindeutige Atmosphäre zu erschaffen, die sinnlich und ansprechend zugleich ist. Das satte Grün der Gräser gewährleistet ein grünes Gesamtbild über das ganze Jahr. Üppige Staudenpflanzungen runden das Bild ab. Als farbige Akzente bilden diese Flächen den bunten Hintergrund vor dem sich das Wohnumfeld entfalten kann. Angefangen mit Frühjahrsblühern, wie Krokussen und Narzissen und der japanischen Zaubernuss bis hin zum Lotus im September.

Als hochwertigstes Element wird Wasser eingeführt, welches entlang des „Boulevards“ in ruhigen und grosszügigen Flächen anzutreffen ist. Eingewoben in das Bild von „Millefleurs“ aus bunten Blumen, Gräsern und weiten Wasserflächen, findet der Bewohner eine Vielzahl von Orten wieder, die zur Benutzung auffordern.

Bauherr

Zug Estates AG

Projektdaten

Studienauftrag 2009
Projekt 2009
Ausführung 2011
Fläche ca. 30 ha (Baufeld 2 und 5)

Architektur

Holzer Kobler Architekturen AG Zürich (Baufeld 5)
Lussi+Halter Architekten AG Luzern (Baufeld 2)

Bauingenieur

Rothpletz, Lienhard + Cie AG (Baufeld 5)

Baumanagement

Sulzer+Buzzi Baumanagement AG