Kloster Engelberg

Das Benediktinerkloster Engelberg, eingebettet in die malerische, grandiose Alpenlandschaft, ist mit seinen charakteristischen, raumbildenden Bauten und differenzierten Freiräumen prägend für die Umgebung. Anfang des 12. Jahrhunderts gestiftet, wird die im Barock neu erbaute Klosteranlage, ganz dem Grundsatz des heiligen Benedikt von Nursia „ora et labora“ verpflichtet, überwiegt dem Nutzaspekt gewidmet. Die Höfe bilden eine Abfolge von verschiedenartigen Gartenräumen und -typen, wie Kreuz-, Kräuter-, Baum- und Gemüsegarten. Der grosse Klosterhof ist das wertvolle Herzstück der Klosteranlage. Der gut proportionierte, umschlossene Hof steht in der Tradition der Kreuzgärten. Durch den Kontrast zwischen geometrischen, bewusst gestalteten Nutzflächen und der umgebenden Alpenlandschaft werden beide in ihrer Wirkung gesteigert. Der Springbrunnen als Mittelpunkt konnte wieder erneuert werden, die zentralen Beete sind mit Blumen bepflanzt, daneben sind die Gemüsebeete. Je zwei Baumpaare fassen die Längsachse. Ebenfalls neu konnte der Zugang zur Klosterkirche erstellt werden. Eine grosszügige geneigte Fläche ladet zum Besuch ein, seitlich bietet eine Linde Schatten für Wartende.

Bauherr

Benediktinerkloster Engelberg

Projektdaten

Parkpflegewerk 2004
Wettbewerb 2007, 1. Preis
Projekt und Ausführung in Etappen ab 2007
Fläche PPW 24'000 m²
Fläche WW 5'500 m²

Architektur

Felix Schmid Partner AG, Luzern