Vulkanplatz Zürich-Altstetten

Der Entwurf für den Vulkanplatz greift Elemente und Themen auf, die geeignet sind, eine Geschichte zu erzählen, deren Ursprung sich im Dunkel der Vergangenheit verliert. Augenfällig sind die grossen Felsformationen, die, Findlingen gleich, aus dem Boden ragen. Sie könnten uralt sein, vielleicht war’s der Gletscher, wer weiss das schon. Sie gruppieren sich, führen die Bewegung und den Blick, lassen sich erklimmen und belagern. Sie sind einfach da. Umgeben von Lärchen, die man im Gebirge kennt und in der Stadt nicht vermutet. Treibgut der Limmat, angespülte Samen aus einer anderen Region. Sie gliedern den Raum und vermitteln zu den angrenzenden Gebäuden, schaffen lichte Durchblicke und spielen mit Licht und Schatten. Die künstlichen Felsen sind ein naturgetreues Abbild, wie zufällig auf dem Platz verteilt. Die Lärchen sind echt, in Reihen, die in Auflösung begriffen sind, gepflanzt. Kiesflächen durchbrechen den Asphalt, Wasser kann versickern oder stehen bleiben. Moose und Kräuter können sich festsetzen. Das Erscheinungsbild verändert sich laufend und haucht dem Platz Leben ein, auch wenn er menschenleer ist. Er ruht in sich selbst.

Bauherr

Tiefbauamt der Stadt Zürich

Projektdaten

Wettbewerb 2007, 2. Preis
Fläche 10'000 m²

Lichtplanung

D'light Zürich