Kurgarten Salzburg

Der neue Kurgarten bezieht sich auf seine beiden Nachbarbauten, das Schloss Mirabell und das neue Kongresszentrum. Der Rosenhügel, Teil der ursprünglichen Bastion, bleibt das Zentrum des Kurgartens und ist der axiale Abschluss der barocken Gartenachse. Die Wasserbecken erinnern an den ehemaligen Wallgraben und bilden den repräsentativen Vorplatz zum Kongresszentrum. Der Kurgarten gliedert sich in drei Nutzungsbereiche: Die Wasserbecken dienen der Repräsentation, der Rosenhügel der passiven Erholung und westlich davon folgen die Spielflächen. Vorhandene und neue Solitärbäume verdichten sich von Nordwesten nach Nordosten zusehends zu einem lockeren Baumdach. Der Heterogenität der Solitärbäume wird ein homogener Pflanzenkörper entgegengesetzt, ein Baumhain aus niedrig bleibenden, mehrstämmigen Zieräpfeln. Im neuen Kurgarten führen trapezoide Rasenböschungen zu einem funktional zwar dreigeteilten, gestalterisch aber einheitlichen Parkraum.

Bauherr

Stadt Salzburg

Projektdaten

Wettbewerb 2000, 1. Preis
Fläche 25'500 m²

Architektur

Haerle Hubacher Architekten, Zürich